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Das Einzigartige

an Jesus Christus

Es gibt einen wesentlichen Punkt, an dem sich das Christentum von allen anderen Religionen unterscheidet - und dies ist gleichzeitig der Punkt, wo das alles einen Sinn ergibt.

Dieser Punkt ist das Kreuz, an dem Jesus sich zu Tode hat foltern lassen. Das gibt es nirgendwo sonst. Gut, die alten Römer haben die Menschen dutzendweise am Kreuz hingerichtet. Aber schauen wir doch mal hinter die Kulissen:

Für jeden normalen Menschenverstand ist Jesus am Kreuz gescheitert. Der Möchtegern-Weltverbesserer ausgepowert und nach stundenlangem Todeskampf durch Entkräftung erstickt.

In der Bibel steht aber, dass dieser Tod ein Sieg war. Sieg - worüber? Und für wen?

Da kommen wir nur dahinter, wenn wir einen kleinen gedanklichen Ausflug in die Anfänge dieser Welt unternehmen. Dazu sollten wir uns zunächst einmal der in der Bibel vertretenen Ansicht zuneigen, dass der Mensch nicht das Produkt einer Zufallskette genetischer Unfälle ist, sondern von Gott bewusst so, wie er ist, konstruiert wurde, um eine Aufgabe zu übernehmen.

Diese Aufgabe, der Zweck des von Gott geschaffenen Menschen, besteht zunächst einmal darin, Gott zu lieben und ihm zu vertrauen. Denn Gott will geliebt werden, wie jedes andere fühlende Wesen auch.

Nun kann man niemanden zur Liebe zwingen, oder es ist keine Liebe mehr. Liebe ist immer freiwillig. Deswegen hat der Mensch einen freien Willen. Deshalb kann sich jeder Mensch für oder gegen eine Liebesbeziehung, eine Freundschaft, mit Gott entscheiden.

Wenn er sich dagegen entscheidet, lebt er von Gott getrennt. Für diesen Zustand gibt es in der Bibel das Wort "Sünde". Sünde ist nicht, einen Löffel Zucker zu viel in den Tee zu tun, am Sonntag zu arbeiten oder "Scheiße" zu sagen, sondern getrennt von Gott zu leben.

Weil Gott jeden Menschen liebt, respektiert er dessen Willen. Er zwingt keinen dazu, ihn zu lieben. Aber er hat den Menschen auch schon ziemlich bald klargemacht, dass eine Entscheidung gegen Gott Konsequenzen hat. Keine Strafe (sonst wäre es keine Freiheit), sondern Konsequenzen.

? Aber es heißt doch überall, dass Gott die Menschen, die an ihn glauben, zur Belohnung in den Himmel lässt und die anderen in der Hölle braten müssen.

Weil Gott gerecht ist, kann er nicht einfach so über die Vergangenheit hinwegsehen, wenn ein Mensch zu ihm kommt und sagt: "Ach, weißt du, ich hab zwar bisher nur Mist gebaut, aber ab jetzt bin ich in deiner Mannschaft, okay?" Aus Gottes Sicht hat dieser Mensch eine Schuld. Und die muss bezahlt werden.

Lies dazu mal die Erzählung vom Schlemihl dem Gerechten. Bis gleich!

Gott ist gerecht, deshalb muss Schuld beglichen werden. Er ist aber auch liebevoll und gütig, deshalb bezahlt er sie selbst. Und das heißt eben nicht "Schwamm drüber", sondern persönliches Opfer. Gottes Opfer bestand darin, dass er selbst auf dieser Erde gelebt hat, als Mensch, den man Jesus Christus nannte. Und am Schluss hat er sich töten lassen - er, der einzige, der keine Schuld hatte. Damit alle anderen leben können.

Dieser Tod ist der freie Weg zu Gott - meiner Überzeugung nach der einzige, den es gibt, weil alle anderen an irgendeiner Ecke keinen Sinn ergeben. Gott hat - unter dem Namen Jesus - meine Schuld ihm gegenüber selbst bezahlt.

Das unterscheidet das Christentum von allen anderen Religionen: Ich muss nichts - nichts! - mehr tun, um zu Gott kommen zu können. Gott hat alles schon selbst getan, weil ich es gar nicht könnte. Aus reiner Liebe zu mir.

Warum sollte ich noch woanders suchen?

Oder warum solltest du noch woanders suchen?