Feldberlender 2025
Hier stehen wir auf seinem Gipfelplateau, am oberen Ende der Nordbahn, einst als Ski- und Rodelpiste gedacht und mit Kunststoff-Skimatten ausgelegt. Letztere sieht man im Vordergrund noch durch das Gras schauen, das seitdem drüber gewachsen ist. Der Berg mit Aussichtsturm rechts ist der 663 m hohe Pferdskopf bei Treisberg.
Das Adjektivattribut „Großer“, das den Taunus-Feldberg von seinem Namensvetter im Schwarzwald unterscheidet, verdankt er seinem südwestlich vorgelagerten Nebengipfel, dem eher unauffälligen Kleinen Feldberg. Das sind die zwei einzigen Erhebungen im Taunus über 800 Meter. Und das merkt man, wenn man oben steht. Leider ist die Aussicht vom Feldberg an drei Seiten zugewaldet, aber schon die unmittelbare Umgebung liegt doch sichtlich niedriger, man fühlt sich da schon etwas auf dem Dach der Welt.
Erstaunlicherweise findet sich im amtlichen Kartenmaterial des hessischen Landesvermessungsamtes keine eindeutige Höhenangabe für diesen prominenten Gipfel, was zum Teil Rundungsfehlern geschuldet sein mag. Die Angaben beginnen bei 878,5 m, am Gipfelkreuz steht 879,5 m, per Laserscanning wurde eine Höhe von 880,9 m ermittelt. Sagen wir 880.
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Bild und Text © Volker Gringmuth
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